Istanbul, Tansania & Sansibar – eine Reise zwischen Kultur, Safari und Strand

Istanbul, Tansania & Sansibar – eine Reise zwischen Kultur, Safari und Strand

Ein Reisebericht von Larissa Krayer:

Die schönsten Reisen verbinden Kultur, Abenteuer und Erholung miteinander. Genau das erwartete mich auf dieser Tour: Nach einem Stopover in Istanbul ging es auf Safari durch die beeindruckenden Nationalparks Tansanias, bevor die Reise an den traumhaften Stränden Sansibars ihren entspannten Abschluss fand.

Zwei Nächte in Istanbul – zwischen Fußball, Basaren und Bosporus

Der erste Stopp führte mich nach Istanbul. Dank der Flugverbindung mit Turkish Airlines bot sich die perfekte Gelegenheit, einen 3 tägigen Stopover in der faszinierenden Metropole am Bosporus zu verbringen. Ich erkundete die Stadt vor allem zu Fuß. Bei langen Spaziergängen durch die historischen Viertel kam ich an vielen bekannten Sehenswürdigkeiten vorbei. Gerade das ziellose Schlendern durch die Straßen machte jedoch den besonderen Reiz aus und vermittelte einen Eindruck vom pulsierenden Leben dieser Millionenstadt. Natürlich durfte auch ein Besuch des Großen Basars nicht fehlen. Zwischen unzähligen Geschäften, bunten Waren und geschäftigen Händlern verging die Zeit wie im Flug.

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch eines Fußballspiels von Eyüpspor. Die Stimmung im Stadion, die Leidenschaft der Fans und die Begeisterung auf den Rängen machten den Abend zu einem echten Highlight. Mein persönlicher Lieblingsmoment war jedoch die Fährfahrt über den Bosporus zum Sonnenuntergang. Als die Sonne langsam hinter der Skyline verschwand und die Lichter der Stadt nach und nach angingen, zeigte sich Istanbul von seiner schönsten Seite. Kurz nach dem Start des Weiterflugs nach Tansania bot sich aus dem Flugzeug noch einmal ein spektakulärer Blick auf die beleuchtete Metropole.

Willkommen in Tansania – Das Safari-Abenteuer beginnt

Mit der Ankunft in Arusha startete ein einwöchiger Famtrip, zu dem ich von unserem Partner eingeladen wurde. Ziel war es, die verschiedenen Regionen im Norden Tansanias kennenzulernen, die beeindruckende Tierwelt zu erleben und unterschiedliche Lodges zu besichtigen.

Nach der Ankunft ging es zunächst entspannt zu. In der Arumeru River Lodge konnte ich nach dem Flug erst einmal ankommen. Am Nachmittag stand ein Rainforest Walk auf dem Programm. Die üppige Vegetation, die frische Luft und die ersten Tierbeobachtungen waren ein perfekter Einstieg in die bevorstehenden Safari-Tage und bot mit dem dichten Regenwald ein unerwartetes Bild.

Am nächsten Morgen begann das eigentliche Safari-Abenteuer mit der Fahrt in den Tarangire Nationalpark. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, warum der Park für seine großen Elefantenpopulationen bekannt ist. Immer wieder begegneten uns ganze Herden auch mit jungen Elefanten, die gemächlich durch die Savanne zogen, sich an den Bäumen rieben. Neben zahlreichen weiteren Tieren sorgte besonders der Sonnenuntergang am Abend für Begeisterung. Die rötlichen Farben über der Dschungellandschaft waren einfach spektakulär.

Am folgenden Morgen setzten wir unsere Pirschfahrt im Tarangire fort. Anschließend führte die Route mit einem Mittagsstopp am Lake Manyara weiter nach Karatu. Auch dort wurden wir am Abend mit einem traumhaften Sonnenuntergang belohnt.

Der nächste Tag entwickelte sich zum absoluten Höhepunkt der Safari. Morgens ging es zunächst zum Visitor Center des Ngorongoro-Schutzgebietes und anschließend zum Kraterrand. Schon von dort bot sich ein beeindruckender Blick auf den weltberühmten Krater. Dann begann die Abfahrt hinunter auf den Kraterboden. Die Tierdichte dort ist beeindruckend. Endlose Zebraherden, zahlreiche Elefanten, Strauße, Wildschweine, Antilopen und auch eine Hyäne kreuzten unseren Weg. Besonders gefreut habe ich mich über die Sichtung von zwei Löwen. Während der eine am Straßenrand etwas Schatten suchte, lag der andere entspannt im Gras auf dem Rücken und genoss die Sonne. Zur Mittagszeit erwartete uns ein weiteres besonderes Erlebnis: ein privater Picknickplatz mitten im Krater. Frisch gegrilltes Fleisch, die einzigartige Umgebung und die Tierwelt ringsum machten dieses Mittagessen zu etwas ganz Besonderem.

Am Nachmittag ging die Reise weiter zum Olduvai Camp. Dort stand am Abend noch ein weiteres Highlight auf dem Programm. Gemeinsam mit Maasai liefen wir zum Sonnenuntergang auf eine Kopje. Oben angekommen genossen wir bei Snacks und einem Getränk einen Sundowner mit fantastischem Blick über die Weite der Landschaft.

Am nächsten Tag führte die Route in die legendäre Serengeti. Bereits auf der Fahrt zeigte sich die unglaubliche Vielfalt der Tierwelt. Besonders beeindruckend war die Begegnung mit drei Löwen und zwei Jungtieren. Außerdem sahen wir Elefanten, Giraffen, Paviane, Flusspferde und viele weitere Tiere. In der Ferne konnten wir sogar Teile der berühmten Great Migration beobachten. Die Übernachtung erfolgte in einem Camp mitten in der Serengeti, was das Safari-Erlebnis noch einmal intensivierte. Am nächsten Tag wurde die Pirschfahrt fortgesetzt, bevor wir das Ikoma Hills Camp am Rand der Serengeti erreichten.

Am Nachmittag stand eine weitere Pirschfahrt auf dem Programm. Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir einen kleinen See, dessen Stimmung kaum schöner hätte sein können. Am Abend folgte eine Nachtpirschfahrt. Zwar setzte Regen ein, dennoch konnten wir einige nachtaktive Tiere beobachten.

Der letzte Morgen begann mit einer Bush Walking Safari. Gemeinsam mit erfahrenen Guides erkundeten wir die Umgebung zu Fuß, bevor uns ein Frühstück direkt am Fluss inmitten wunderschöner Natur erwartete. Anschließend hieß es Abschied nehmen von der faszinierenden Tierwelt Tansanias. Der Transfer führte zu einem kleinen Airstrip mitten im Nirgendwo. Ein schlichtes Gebäude und eine Graslandebahn waren alles, was diesen Flughafen ausmachte. Von dort ging es mit einer kleinen Propellermaschine zurück nach Arusha. Nach einem kurzen Umstieg folgte der Weiterflug nach Sansibar.

Entspannung pur auf Sansibar

Nach den intensiven Safari-Tagen waren die letzten vier Nächte auf Sansibar genau das Richtige. Im The Mora erwarteten mich ein wunderschönes Strandresort, erstklassiger Service, hervorragendes Essen und eine angenehm entspannte Atmosphäre. Die Tage standen ganz im Zeichen der Erholung. Weiße Sandstrände, türkisblaues Wasser und pure Entspannung boten den perfekten Rahmen, um die Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen.

Diese Reise vereinte drei völlig unterschiedliche Welten auf beeindruckende Weise: die kulturelle Vielfalt Istanbuls, die faszinierende Tierwelt Tansanias und die paradiesischen Strände Sansibars. Vom Sonnenuntergang auf dem Bosporus über unvergessliche Begegnungen mit Löwen und Elefanten in der Serengeti bis hin zu entspannten Tagen am Indischen Ozean, jeder Abschnitt hatte seinen ganz eigenen Zauber. Genau diese Vielfalt machte die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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