Von Marrakesch über den Atlas bis in die Sahara: Das erste Mal Marokko

Von Marrakesch über den Atlas bis in die Sahara: Das erste Mal Marokko

Ein Reisebericht von Matthias Magnor und Isolde Farnbacher:

Im März 2026 haben meine Kollegin, Isolde Farnbacher und ich, Matthias Magnor, eine Inspektions-Reise nach Marokko unternommen. Ziel war es, die touristische Infrastruktur aber auch Sehenswürdigkeiten, Kultur und Natur kennenzulernen. Für uns beide war es die erste Reise nach Marokko – und ich kann für mich sagen, dass es auf jeden Fall nicht die letzte Reise in dieses Land war! 😊

Spektakulär ist die abwechslungsreiche Natur. Marokko hat eine über 3000km lange Küste zum Atlantik und zum Mittelmeer mit langen Sandstränden, beliebten Surfspots, felsige Abschnitte sowie malerischen Orten wie Essaouira und Oualidia. Die Gebirge, wie der Hohe Atlas, der Mittlere Atlas und der Anti-Atlas durchziehen das Land von Süd-West nach Nord-Ost und gelten als Wetterscheide. Der südliche Bereich ist viel sonniger und heißer, da der Sahara-Einfluss spürbar und sichtbar ist.

Unsere Tour begann in Marrakesch, die rote Stadt und führte über den Tiz n Tichka-Pass und die Straße der Khasbahs nach Ouarzazate. Von dort ging es weiter in die Wüste bei Merzuga (die derzeit geschlossene Grenze zu Algerien ist dort nur ca. 20Km entfernt). Von dort ging es über Ifrane in die alte Königsstadt Fes, die gelbe Stadt, und weiter über Casablanca zurück nach Marrakesch. Das Straßennetz ist vergleichbar mit deutschen Land- und Bundesstraßen. Von Fes über Rabat und Casablanca bis nach Marrakesch gibt es eine mautpflichtige Autobahn, die denen in Frankreich sehr ähneln. In Anlehnung an den franz. TGV gibt es auch ein marokk. Bahn-Hochgeschwindigkeitsnetz, das Tanger im Norden mit Rabat, Casablanca und Marrakesch verbindet.

Von unserem Hotel beim Zentrum konnten wir Marrakesch sehr gut zu Fuß erkunden. In gut 20 Min. waren wir an der berühmten Koutoubia-Moschee. Sie prägt das Stadtbild – kein Gebäude der Stadt darf höher sein als der viereckige Minarett-Turm (viereckige Minarett-Türme = marokk. Besonderheit in der islam. Welt, da Minarette sonst rundgebaute Türme sind) der von überall sichtbar ist.  Ein wunderschöner Garten mit Springbrunnen und schattigen Bäumen umgibt diese Moschee. Von dort aus ist es nur ein Katzensprung zum berühmten Gaukler-Platz, dem Djemma el Fna. Das bunte Treiben auf dem Platz haben wir uns beim Sonnenuntergang mit einem kühlen Drink auf einer Terrasse der vielen, den Platz umgebenen Roof Top-Bars angeschaut – eine tolle Atmosphäre!

Im Bahia-Palast in der Medina sind die Gebäude reich verziert mit Verkleidungen aus Marmor, es gibt Schnitzereien, großflächige Mosaike mit filigransten Einlegearbeiten und Malereien auf Buchen- und Zedernholz. Viele grüne und erfrischende Höfe und Gärten sind vorhanden, die mit Orangen-, Bananen-, Zypressen-, Hibiskus- und Jasmin-Bäumen bepflanzt sind. Danach haben wir noch einen Spaziergang durch die vielen, engen Gassen der Medina, der Altstadt, unternommen und uns von den vielen kunsthandwerklich wirklich schönen Souvenirs hinreißen lassen. Yves Saint Laurant hat sich durch die Farben und Kreativität des marokk. Kunsthandwerks bezaubern lassen, viele Jahre in dieser Stadt verbracht und ihr den Jardin Majorelle hinterlassen. Ein bezaubernder, wunderschöner Garten inmitten der wuseligen Großstadt (Tickets nur online, mehrere Tage im Voraus buchen, derzeit p. P. ab ca. 20 €).

Über den Tiz n Tichka-Pass ging es zu unserem Tagesziel Ouarzazate. Die Pass-Straße windet sich kurvenreich durch die Bergwelt des Hohen Atlas. Unterwegs kann man an diversen Haltepunkten den Ausblick in die grandiose Umgebung genießen. Auf der Südseite des Passes angekommen fuhren wir entlang der Straße der Khasbahs. Khasabas dienten als befestigte Wohnsitze der Berber-Familien und bestehen traditionell aus gestampftem Lehm, oft mit vier Ecktürmen und reichen Verzierungen. Unterwegs machten wir einen Stopp in einer der bekanntesten Khasabs, die Khasbah Ait Ben Haddou, der Drehort für Filme wie z.B. Lawrence von Arabien, Gladiator, Prince of Persia, Game of Thrones war. Grandiose Kulisse – ein altes Lehmdorf mit verwinkelten Gassen an einem Hügel über einem Fluss mit palmengesäumtem Ufer gelegen, toll!

Weiterfahrt nach Ourzazate – eine Oase inmitten der Geröll-Wüste. Zeigt sich Ouarzazate mit der schönen und sehenswerten Kasbah Taourirt von seiner ursprünglichen Seite, wird in den Atlas Film Studios und dem Cinema Museum die moderne Kinowelt dargestellt. Und dennoch sind sie natürlich ein Highlight im marokkanischen Ouarzazate, wo die Glanz- und Glamourwelt Hollywoods immer mal wieder für einen Dreh zu Gast ist. Hier waren wir einem guten Hotel mit großem Pool, buntem Garten und schönem Ausblick von der Sonnenterasse über die Stadt untergebracht. Das Hotel liegt mittig zwischen der alten Khasbah Taourirt und dem neuen Zentrum, welches man in 10Min. zu Fuß erreicht. Auf dem Hauptplatz war gerade Markttag, sodass wir das bunte Treiben aus einem der vielen Cafes, die den Platz säumen, miterleben konnten.

Am nächsten Tag ging es weiter nach Osten in Richtung Erfoud und die Algerische Grenze. Je näher wir der Grenze kamen, desto größer wurde der Einfluss der Ausläufer der Sahara auf die Landschaft. Plötzlich wechselte die Landschaftskulisse von Stein- und Geröllwüste hin zu feiner, beige-gelber Sandwüste, mit hohen Dünen, gesäumt von einzelnen Akazien-Bäumen, die verstreut in der Gegend herumstehen. Die Weite, die diese Landschaft plötzlich hatte und das intensive Gelb der Dünen in der strahlenden Sonne, war unbeschreiblich schön! Wir wechselten das Fahrzeug und fuhren noch gut eine Stunde zunächst über eine gute Landstraße, dann aber Offroad in unser Wüstencamp, welches für eine Nacht unser zu Hause sein sollte. Unser Fahrer steuerte seinen Geländewagen rasant, aber gekonnt die Dünen hinauf und herunter.
Nach Ankunft im Wüsten-Camp bezogen wir unsere Zelte. Diese sind wirklich komfortabel ausgestattet, mit eigener Dusche und WC, großem Wohn-/Schlafraum von gut 25qm, mit Klima-Anlage und Heizung (die Nächte können empfindlich kühl werden!), einem riesigen Bett, sowie Tisch mit Stuhl und Kofferablage-Platz. Vor dem Zelt gibt es eine kleine Terrasse mit Tisch und zwei Stühlen, an dem man den Abend vor dem Schlafengehen bei einem kühlen Drink noch ausklingen lassen kann.

Am späten Nachmittag warten dann einige Kamele auf einen Ausritt in den Sonnenuntergang in der Wüste – ein grandioses Erlebnis!
Die Farben, die die Wüste zur blauen Stunde nach Untergang der Sonne im Dünenmeer annimmt, sind spektakulär schön! Und die Weite ist schier unendlich – soweit man schauen kann nur Dünen aus Sand. Zurück im Camp war es dann auch schon dunkel und wir wurden mit den anderen Gästen im Camp zu einem lecken Abendessen unterm Sternenzelt eingeladen. Später gab es vom Personal noch eine Musik- und Tanz-Vorführung, mit Beteiligung der Gäste natürlich.  Ein schöner Abend in der Wüste neigte sich dem Ende und die Vorfreude auf ein warmes Bett im komfortablen Zelt.

Noch vor Tagesanbruch hatten alle Gäste die Möglichkeit, den Sonnenaufgang bei einem kurzen Kamelritt in die Wüste zu erleben – auch dies ein grandioser Moment, wenn von Minute zu Minute das Dünenmeer sich klarer und mit Farbakzenten hin zu einem satten Gelb färbt. Am Morgen genossen wir eine warme Dusche und hatten noch ein leckeres Frühstück, bevor wir dann aufbrachen in Richtung Fes. Die Landschaft wandelte sich wieder hin zu endloser Geröllwüste. Vorbei an Talsperren, die der Wasser- und Energieversorgung dienen, fuhren wir über die Höhen und durch die Täler der Ausläufer des Antiatlas auf unser Etappenziel, die Stadt Fes zu. Über Ifrane, einem Ort in den Bergen, umgeben von Nadelwald, in dem viele Affen leben, hatten die Franzosen zur Kolonialzeit einen Ski-Ort errichten lassen – unglaublich! Die Architektur des Ortes weckt Erinnerungen an ein französisches Bergdorf.

Von Ifrane aus waren es nur gut 2 Std. bis nach Fes, die gelbe Stadt. Alle Häuser der Stadt sind gelb bis ockerfarben getüncht. Im Stadtzentrum, ganz nah beim Königspalast und im jüdischen Viertel hatten wir unser nächstes Quartier gefunden. Ein traditionelles Riad, also ein ehem. Stadthaus mit – in diesem Fall überdachten Innenhof – um den sich alle Zimmer in den oberen Etagen und Restaurant, Küche, Cafe und Rezeption im unteren Bereich befinden. Der Innenhof war wunderschön verziert, feine Schnitzereien im Holz in den öffentlichen Räumen, Marmorböden, hell und freundlich-gemütlich das z.T. historische Mobiliar. Eine wirklich angenehme und ruhige Atmosphäre in der doch hektischen Umgebung. Wir traten vor die Tür unseres Riads und waren sofort im Souk des jüdischen Viertels, in dem es noch eine Synagoge gibt, die es anzuschauen lohnt. Der Souk des jüdischen Viertels ist ebenso, wie die Medina autofrei und durchzogen von vielen Gassen in denen die Händler in den Geschäften ihre Waren anpreisen. Ein Gewimmel von Menschen, die ihre Einkäufe erledigen. In weniger als zehn Minuten zu Fuß konnten wir vorbei am Eingang zum königlichen Garten über den Gaukler-Platz zum Eingang der Medina gelangen. Das Bab Boujeloud (Blaues Tor) ist das berühmteste Wahrzeichen und der Haupteingang zur Medina von Fès el Bali in Marokko. Das 1913 erbaute Tor ist außen blau (Farbe von Fès) und innen grün (Farbe des Islam) mit kunstvollen Mosaiken verziert. Es führt direkt in den lebendigen Kern der Weltkulturerbe-Altstadt.  Die Medina von Fes ist die größte Medina der Welt. Insgesamt über 9000 Gassen und Gässchen messen eine Länge von 89km und durchqueren die Medina, die Altstadt von Fes. Die mächtige Stadtmauer von Fès, die insbesondere die historische Medina Fès el-Bali umschließt, erstreckt sich über eine Länge von etwa 15 Kilometern. Sie ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und zeichnet sich durch zahlreiche alte Tore und Türme aus, die den mittelalterlichen Stadtkern schützen.

In der Medina besuchten wir die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie z.B. die Koranschule Medersa Bou Inania: Einblick in die religiöse Geschichte von Fès. Denn der Innenhof der Koranschule Medersa Bou Inania nahe des Blauen Tors steht auch Nicht-Muslimen offen und sobald man ihn betritt, scheint der Trubel der Medina ganz weit weg. Mit seiner maurischen Architektur ist er eine absolute Augenweide. Dafür sorgen der Marmorbrunnen in seinem Zentrum, die Wände rundum mit ihren detailreichen Schnitzereien aus Zedernholzund im Sonnenlicht schimmernden Ornamenten sowie das hohe Minarett. Absolut sehenswert ist auch die Kairaouine Moschee: Bedeutendes Wahrzeichen mit märchenhaftem Innenhof. Man sollte unbedingt einen Blick auf den gekachelten Boden und die kunstvollen Stuckarbeiten des prächtigen Innenhofs der bedeutsamen Moschee werfen. Betreten dürfen die riesige, auch als Al-Qarawīyīn bezeichnete Moschee zwar nur muslimisch-Gläubige, doch auch von außen ist die maurische Architektur einfach wunderschön anzusehen.

In der Medina hämmert, duftet und strahlt es in den buntesten Farben: Dieses Highlight von Fès muss man erleben! In den Souks der Medina pulsiert eindeutig das Herz der Stadt. Wo die Einheimischen ihre täglichen Einkäufe erledigen und sich Touristen mit großen Augen umblicken, geht es wuselig zu – intensiver kann man marokkanische Kultur kaum erleben. Mag es auf den ersten Blick vielleicht etwas unübersichtlich wirken, wird man bald feststellen, dass es eigentlich ziemlich geordnet zugeht. Denn die einzelnen Märkte sind thematisch gegliedert. Während sich in einem Bereich die farbenfrohen Auslagen der Schneider und Garnhändler türmen, strahlt einem in einem anderen Bereich frisches Obst und Gemüse entgegen und die Aromen der spitzen Gewürzpyramiden kitzeln in der Nase. An der nächsten Ecke findet man die passende Deko für das orientalische Flair der Wohnung. Den Handwerkern über die Schulter zu schauen wie sie hämmern, weben, töpfern und klöppeln ist auf jeden Fall schön anzusehen, und deren Erzeugnisse sind kunstvoll gestaltete Souvenirs!

Auf jeden Fall sollte man in Fes einen Ausflug ins Gerber-Viertel unternehmen. Auf den Dächern der Häuser werden die Leder unter freiem Himmel in großen Trögen und Bassins zunächst gegerbt und dann eingefärbt, um später weiterverarbeitet zu werden. Der Gestank ist bestialisch – ein Strauch frischer Minze in der Hand sorgt für angenehmen Duft in der Nase 😊. Die schönen Lederwaren, die dort hergestellt werden, vom Hosengürtel bis zum Mantel, vom Portemonnaie bis zum Brillen-Etui können später in den Shops gekauft werden. In Fes sollte man auf jeden Fall auch einen Besuch im königlichen Garten einplanen. Eine wunderschöne, sehr gepflegte Gartenanlage. Hohe, schattige Bäume säumen den Boulevard. Dessen Mitte zieren Springbrunnen und kleine Teiche, bunte Blumen sind in Rabatten gepflanzt und blühen um die Wette. Eine Oase in Mitten dem städtischen Gewühl, die zum Erholen einlädt!

Weiter ging es nach Casablanca. Zunächst fuhren wir durch die gebirgige Umgebung von Fes in Richtung Meknes. Die Gegend war wunderschön anzusehen, da es in den Nächten zuvor geregnet hatte. Überall strahlten die frischen Blüten uns entgegen. Erstes Ziel auf dieser Etappe war die antike Römerstadt Voloubils. Von weitem schon sichtbar ragt die Ruinenstätte mit einem guterhaltenen Tempel auf einer Hochebene heraus. Bei einem Spaziergang von gut einer Stunde haben wir uns diese Stätte erlaufen. Gut erhaltene Mosaike in den Gebäude-Ruinen, die Hauptstraße durch den Ort, die Funktionen der einzelnen Gebäude – alles noch gut erkennbar und erhalten! Unbedingt sehenswert! Nach einer weiteren Stunde Fahrzeit war Meknes erreicht, wo wir einen kurzen Stopp beim Bab Al Mansour, dem schönsten aller Stadttore in die Medina, stoppten.

Auf einer Autobahn fuhren wir Richtung Rabat, um dann vorher nach Süden Richtung Casablanca abzubiegen. Dort ging es gleich zur großen Sehenswürdigkeit, der einzigartigen Hassan II Moschee.
Sie ist die weltweit größte Moschee, bietet 25.000 Gläubigen Platz und ist spektakulär vom Atlantik umtost auf einem Felsen direkt am Meer errichtet. In der Nacht zeigt ein grüner Lichtstrahl in den Himmel in Richtung Mekkha. Der alte Stadtkern Casablancas erinnert ein wenig an Paris. Breite Boulevards, Cafes und Boutiquen, Restaurants und Gebäuden im Art Deco-Stil. Den imposanten Platz Mohammed V mit seinen großen Palästen und einigen Verwaltungsgebäuden sollte man ebenso sehen, wie den alten Marche Central, den Souk mit vielen seinen engen und verwinkelten Gassen und dem typischen arabischen Flair der Händler und Marktschreier. Platz Mohammed V, Marche´ Central, der Bahnhof und der Hafen liegen direkt im Zentrum und sind zu Fuß in weniger als 10 Min. erreichbar. Das Hotel sollte also in jedem Fall in dieser Gegend liegen um abends noch einen Bummel über den Platz zum Marche´ zu machen.

Am nächsten Tag fuhren wir noch gut zwei Stunden über die gut ausgebaute Autobahn zurück nach Marrakech, wo unser Flug zurück nach München mittags startete.

Es war eine wunderschöne, erlebnisreiche Reise. Wir sind auf gastfreundliche und freundliche Menschen getroffen, die das, was vielleicht nach nordeuropäischen Maßstaben nicht perfekt war, so charmant weggelächelt haben, dass einem das Herz aufging. Wir sind durch eine abwechslungsreiche Natur mit unterschiedlichsten Kulissen gereist. In kurzer Zeit haben wir die Berge des Hohen Atlas, die Wüste, das Meer und bezaubernde alte Städte mit ihren Medinas gesehen. Essen hält bekanntlich Leib und Seele zusammen – das kann die marokkanische Küche auf jeden Fall! 😊. Fleisch oder vegetarisch, immer lecker und pikant gewürzt, frisch zubereitet kam es auf den Tisch. Garniert mit frischem Obst und dazu ein Glas frischer Orangensaft, Minz-Tee oder ein frisch aufgebrühter Kaffee – einfach perfekt!

Salam Aleikum Marokko – ich komme wieder!!!!

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