Ein Reisebericht von Sina Bortar:
Vom 17. bis 28. April durfte ich Australien im Rahmen eines Famtrips erleben – eine Reise, die mich von der pulsierenden Metropole Melbourne über die spektakuläre Küste Victorias bis in die unberührte Natur Tasmaniens geführt hat. Schon jetzt kann ich sagen: Diese Kombination aus urbanem Lifestyle, beeindruckender Natur und einzigartigen Tierbegegnungen ist kaum zu toppen.
Mein Abenteuer begann, nach den Flügen mit der Turkish Airlines, in Melbourne – und gleich mit einem absoluten Highlight: einer Heißluftballonfahrt zum Sonnenaufgang. Lautlos schwebte ich über die Skyline, während die Stadt langsam erwachte. Das Licht, die Weite, diese besondere Ruhe – ein Moment, den ich so schnell nicht vergessen werde. Kulinarisch ging es direkt weiter: Bei einer Foodie Trails Tour habe ich mich durch die kreative Food-Szene der Stadt probiert, bevor ich am Abend beim Kajakfahren auf dem Yarra River den Sonnenuntergang aus einer ganz neuen Perspektive erleben durfte.

Nach so viel Stadt zog es mich in die Natur – genauer gesagt in die Grampians. Der Pinnacles Hike belohnte mich mit spektakulären Ausblicken über die weite Landschaft, die einfach nur staunen lassen. Übernachtet habe ich in Halls Gap, wo sich die Natur direkt vor der Tür zeigte: Kängurus und Kakadus, die ganz selbstverständlich um unser Lagerfeuer herumhüpften – authentischer geht es kaum. Auch kulinarisch blieb es besonders: Besuche bei lokalen Weingütern und Whiskey-Destillerien rundeten den Aufenthalt perfekt ab. Und sobald es dunkel wurde, zeigte sich ein weiteres Highlight dieser Region: ein atemberaubender Sternenhimmel mit klar sichtbarer Milchstraße – fernab jeglicher Lichtverschmutzung ein Anblick, der mich völlig in seinen Bann gezogen hat.
Ein weiteres Highlight wartete entlang der berühmten Great Ocean Road. Die Fahrt selbst ist schon ein Erlebnis – kurvige Straßen, dramatische Küstenabschnitte und immer wieder spektakuläre Ausblicke. Ein absoluter Höhepunkt war der Helikopterflug über die 12 Apostel bis zur London Bridge – diese Perspektive ist einfach unbeschreiblich. Mindestens genauso beeindruckend war der Blick vom Boden: Der Spaziergang zu den Gibson Steps eröffnete mir eine völlig neue Sicht auf die imposanten Felsformationen.
Tierbegegnungen durften natürlich auch nicht fehlen: Im Tower Hill Wildlife Reserve habe ich zahlreiche Koalas entdeckt, und bei einer geführten Tour bei Wildlife Wonders in Apollo Bay konnte ich noch tiefer in die faszinierende Tierwelt Australiens eintauchen. Ein Zwischenstopp im charmanten Küstenort Lorne – mit seinen stylischen Cafés und Boutiquen – war dabei die perfekte Ergänzung zur Natur.
Dann ging es weiter nach Tasmanien – und schon bei der Ankunft in Hobart war klar: Hier ticken die Uhren etwas langsamer. Der entspannte Vibe, die frische Luft und die Nähe zur Natur machen die Insel zu etwas ganz Besonderem. Ein Besuch im weltberühmten MONA Museum durfte natürlich nicht fehlen – ebenso wenig wie ein exzellentes 3-Gänge-Menü mit Weinbegleitung im „The Source Restaurant“, das den Tag perfekt abrundete.
Nach einem Ausflug zum beeindruckenden Cape Raoul führte mich die Reise weiter zur Freycinet-Halbinsel. Mein Glamping-Retreat mit Villa direkt an der Klippe war ein Traum – und die Wallabys schienen das genauso zu sehen, denn sie waren überall. Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt mit dem Wassertaxi zur berühmten Wineglass Bay. Nach einem kurzen Spaziergang stand ich schließlich an einem der schönsten Strände Australiens – und teilte ihn mit Wallabys und sogar Delfinen. Für tasmanische Verhältnisse im April war das Wasser überraschend angenehm und natürlich musste ich reinspringen.
Auch hier zeigte sich die Natur nachts noch einmal von ihrer spektakulärsten Seite: Ein unfassbar klarer Sternenhimmel spannte sich über uns, die Milchstraße leuchtete so intensiv wie selten – und mit etwas Glück konnten wir sogar ganz zart die Südpolarlichter am Horizont erkennen.
Zum Abschluss führte mich die Reise über weitere Weingüter bis nach Launceston, bevor es zurück nach Melbourne ging. Dort blieb noch etwas Zeit für eigene Erkundungen und eine spannende Aboriginal Tour, die mir nochmals eine ganz neue Perspektive auf das Land und seine Geschichte gegeben hat.

Dann hieß es Abschied nehmen – mit unzähligen Eindrücken im Gepäck ging es via Istanbul und Zutritt zur Business Lounge zurück nach München. Und eines kann ich nur bestätigen: Tasmanien wird nicht umsonst als das „kleine Neuseeland“ bezeichnet. Die Natur ist rau und ursprünglich, die Luft unglaublich klar und die Atmosphäre herrlich entspannt.
Eine Reise, die mich definitiv noch lange begleiten wird und die ich genauso jederzeit wieder antreten würde.









